Der
Offsetdruck basiert auf dem physikalisch-chemischen
Prinzip der Abstoßung von Fett und Wasser, welches 1798
von Alois Senefelder bereits im Steindruck angewendet
wurde. Dieses Prinzip wurde weiterentwickelt, so dass
um 1904 die ersten Vorläufer der Offsetdruckmaschinen
entstanden.
Das
Offsetdruck - Prinzip
Der Offsetdruck ist eines der verbreitesten Druckverfahren.
Grund dafür ist die relativ einfache Herstellung
der Druckform und eine Vielzahl von möglichen
Endprodukten.
Die
Rasterweiten können von z.B. 24 l/cm (Zeitung)
bis 80 l/cm (Bildband) variieren. Der Bedruckstoff,
meist Papier kann in einer Stärke von 40-400g/m²
schwanken.
Der Offsetdruck ist ein Flachdruckverfahren, d.h.
Bildstellen, druckende Elemente und Nichtbildstellen
liegen auf fast einer Ebene. Gedruckt wird von einer
Druckform, der Druckplatte, die eine mit einer Kopierschicht
beschichtete Aluminiumplatte ist.
Im Kopierprozess mit Film und UV-Licht werden die
Teile der Kopierschicht, die nicht drucken sollen,
fotochemisch gelöst. Im Druckprozess wird die
Druckform zuerst mit einem Feuchtmittelfilm versehen.
Das Aluminium ist wasseranziehend und nimmt den Feuchtmittelfilm
an. Die Kopierschicht ist farbannehmend und stößt
das Feuchtmittel ab. Als nächstes wird dann die
Druckform mit Druckfarbe eingefärbt, überall
wo sich das Feuchtmittel befindet, kann die Druckfarbe
nicht angenommen werden.
Es
ist eine große Vielfalt von Produkten möglich,
z.B. Briefbögen, Visitenkarten, Rechnungssätze,
Bücher, Broschüren, Flyer, Plakate, Eintrittskarten,
Postkarten, Kataloge u.v.m.
Die
Revolution im Offsetdruck - Computer to print
Durch Laserbelichtung direkt in der 4-Farb-Offsetmaschine
wird es möglich, hochwertige Kleinauflagen schneller
und flexibler herzustellen. "Die üblichen
Flugblätter mit schwarz bedruckten Buntpapier
wird es immer weniger geben. Die Kunden wünschen
sich auch bei Kleinauflagen alles vierfarbig."
Oft kommen sie und wollen alles am selben Tag wieder
mitnehmen.
Die Handmann Werbung GmbH ist diesen Anforderungen
gewachsen.
Ein Mitarbeiter in der Vorstufe öffnet die digitalen
Daten, prüft und nimmt Korrekturen vor. Kein
Problem bei professionellen Kunden ú Kopfzerbrechen
bei jenen Grafikprogrammen, die Computerhersteller
den Kunden umsonst hinterherwerfen. Da muss oft nachgebessert
werden.
Keine
Filme mehr, der Auftrag bebildert nun direkt in der
Maschine die 4 Druckplatten. Dieser RIP-Prozess dauert
ca. 20 Minuten. Danach ist die Maschine druckbereit.
Die wasserlosen Offsetfarben bestechen durch außergewöhnliche
Brillianz und Qualität. Durch ein sehr gutes
Trocknungsverhalten kann man die Drucksachen schneller
als gewöhnlich weiterverarbeiten. Die Anforderungen
an die Papierauswahl kann die Maschine vollwertig
wie jede andere Offsetmaschine erfüllen.
|